• Magenta ist seit 2015 CO2-neutraler Netzbetreiber
  • Klimaneutralität für gesamte eigene Emissionen bis spätestens 2025
  • Klimaneutralität in gesamter Wertschöpfungskette bis spätestens 2040

Magenta Telekom setzt sich in Sachen Klimaschutz weitere ambitionierte Ziele. Wie der Mutterkonzern Deutsche Telekom gestern verkündete, soll die Klimaneutralität im Bereich der eigenen CO2-Emissionen bereits bis spätestens 2025 erreicht sein. Bis 2040 will Magenta die gesamte Wertschöpfungskette – von der Produktion bis hin zu den Kundinnen und Kunden – komplett klimaneutral gestalten. Damit möchte das Unternehmen die ambitionierten Klimaziele zehn Jahre früher als geplant umsetzen. Beim Betrieb seiner Netze ist Magenta bereits seit 2015 zu 100 Prozent CO2-neutral.

In den nächsten Monaten und Jahren geht es darum, die gesamten Emissionen im eigenen Haus gegen Null zu fahren. Das Erfolgsrezept hierbei besteht im Einsatz neuer und effizienter Netzwerktechnik, konsequenter Energiesparmaßnahmen in allen Bereichen und in Optimierungsmaßnahmen in den Firmengebäuden. Zudem plant Magenta in Zukunft die sukzessive Elektrifizierung der firmeneigenen Fahrzeugflotte. Schon jetzt kommt der Strom für den Netzbetrieb im ganzen Konzern zu 100 Prozent aus emissionsfreien, erneuerbaren Quellen. Damit nutzen weltweit 291 Millionen Kundinnen und Kunden der Deutschen Telekom ein nachhaltiges und grünes Netz. Die noch nicht vermeidbaren Emissionen gleicht das Unternehmen durch zertifizierte Klimaschutzprojekte aus.

Hintergrund der angepassten Klimaziele sind die alarmierenden Prognosen und Expertisen. Der Deutsche Wetterdienst etwa warnte Anfang März vor einer Erderwärmung von bis zu vier Grad bis zum Ende des Jahrhunderts. Nur durch ein beherztes Klimaschutzprogramm können Unternehmen wie Magenta das Pariser Klimaschutzabkommen unterstützen. Dieses sieht eine Eindämmung der durchschnittlichen Erderwärmung auf unter 1,5 Grad Celsius vor.

Basis für die Klimaschutzpläne von Magenta Telekom ist das so genannte Greenhouse Gas Protocol. Dieses ordnet Emissionen drei verschiedenen Bereichen, so genannten „Scopes“ zu. Unter Scope 1 und 2 fallen direkte und indirekte CO2-Emissionen aus dem Netzbetrieb, der Gebäudetechnik oder dem firmeneigenen Fuhrpark. Scope 3 beschreibt externe CO2-Quellen wie zugekaufte externe Dienstleistungen und Produkte. Während der Konzern bei Scope 1 und Scope 2 bereits spätestens bis 2025 die völlige CO2-Neutralität erreicht haben wird, stellen die Emissionen in Scope 3 eine weitaus größere Herausforderung dar. Hier geht es zum Beispiel um die Produktion von Endgeräten durch Zulieferer. Ziel ist es, in enger Partnerschaft mit diesen Lieferanten auch hier die grüne Null zu erreichen. Verbleibende, nicht steuerbare Emissionen sollen wie bisher durch Klimaschutzprojekte etwa in Afrika kompensiert werden.

Auf wem Weg zur vollständigen Klimaneutralität treibt Magenta mehrere nachhaltige Projekte voran. Darunter fällt etwa das Recycling von nicht mehr verwendeten Altgeräten. Außerdem bietet Magenta als einziger österreichischer Telekommunikationsanbieter mit dem Fairphone ein nachhaltig produziertes Smartphone an.