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Digitalisierungsstandort Steiermark: Neues Magenta-Rechenzentrum in Graz eröffnet

Bildrechte: COOLtec Systems/Lach

Sie sind eine Grundvoraussetzung für die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft: Rechenzentren. Neben Breitbandanschlüssen und den internationalen Netzwerkknoten bilden sie das Rückgrat der digitalen Wertschöpfungskette. Hier verläuft die digitale Hauptschlagader der steirischen Magenta-Kunden – riesige Datenmengen werden übertragen, verwaltet und verarbeitet. Vor allem die steigende Breitbandnutzung, der Trend zum Cloud-Computing und das Internet of Things (IoT) lassen den Bedarf an Rechenzentren in die Höhe schnellen. Darum investierte Magenta mit einem zweistelligen Millionenbetrag in die digitale Zukunft seiner steirischen Kunden und hat mit dem neuen Rechenzentrum im südlichen Graz eines der modernsten und energieeffizientesten Rechenzentren Europas geschaffen.

„Eine hervorragende Infrastruktur ist der Grundstein für die stattfindende digitale Transformation. Ein moderner Standort für Produktion und Dienstleistungen benötigt leistungsstarke Datenleitungen und ausreichend Datenspeicher. Nicht nur die Unternehmen, auch die Haushalte profitierten von schnellem Internet durch ein Plus an Lebensqualität, Komfort und Erreichbarkeit. Mit der Eröffnung unseres neuen Rechenzentrums reagieren wir auf die steigende Nachfrage der heimischen Haushalte nach Breitband und der Wirtschaft nach sicheren und flexiblen IT-Lösungen“, so Andreas Bierwirth, CEO Magenta.

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer: „Im Zeitalter der Digitalisierung ist ultraschnelles Internet das Gebot der Stunde. Eine schnelle und umfassende Digitalisierung sowie der rasche Ausbau der Infrastruktur gehören zu den wesentlichen Voraussetzungen dafür, dass unser Bundesland die Spitzenposition in den Bereichen Innovation, Forschung und Wirtschaft beibehält. Ich freue mich, dass mit dem Magenta-Rechenzentrum eines der modernsten und energieeffizientesten Zentren Europas auf steirischem Boden entsteht. Damit wird die Steiermark noch digitaler und zukunftsfitter.“

Feierliche Eröffnung zur offiziellen Inbetriebnahme

Der Spatenstich des Rechenzentrums am Standort Graz erfolgte im Frühjahr 2021. Für die Planung und Realisierung des Rechenzentrums zeichnete der Spezialist COOLtec Systems verantwortlich. Die Fertigstellung erfolgt nun plangemäß eineinhalb Jahre später: Mit einem Eröffnungsfest am 23. Mai fand der offizielle Startschuss der Inbetriebnahme statt. Geladene Gäste konnten einen ersten Blick in das neue Rechenzentrum werfen. Darunter auch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Wirtschafts- und Kulturstadtrat Günter Riegler.

„Die flächendeckende Versorgung mit leistungsstarkem Internet ist der Schlüssel für einen erfolgreichen Standort mit hoher Lebensqualität. Es ist mir daher ein zentrales Anliegen, den Breitbandausbau und gleichzeitig auch die digitale Transformation voranzutreiben. Mit dem neuen Rechenzentrum schafft die Magenta Telekom eine wichtige Infrastruktur, um die Steiermark fit für die digitale Zukunft zu machen. Ich bedanke mich herzlich für diese zukunftsweisende Investition, die unseren Ruf als innovativen Hochtechnologiestandort weiter untermauert“, so Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Auf einer Fläche von 1.120 m2 werden insgesamt 380 Serverschränke mit einer Leistung bis zu 3,6 Megawatt betrieben. Die leistungsfähige digitale Infrastruktur öffnet neue Möglichkeiten wie zusätzliche Kapazität bei Gigabit-Internet, 5G-Mobilfunk und HD-Fernsehen, von denen Magenta-Kunden in der Steiermark und in den südlichen Bundesgebieten ab sofort profitieren. Für Geschäftskunden entstehen neue innovative Produkte wie die Bereitstellung von Rechenzentrumsflächen.

Positiver Nebeneffekt: Im Zuge der Errichtung des Rechenzentrums wurden Grabungsarbeiten für das Verlegen von Datenleitungen durchgeführt. So können bis zu 2.000 neue Grazer Haushalte und Betriebe an das Gigabit-Kabelnetz von Magenta Telekom angeschlossen werden. Aktuell versorgt Magenta 136.000 Haushalte und Betriebe in Graz und Umgebung über sein Highspeed-Kabelnetz. Kunden stehen Internet-Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde zur Verfügung, umgerechnet 1.000 Mbit pro Sekunde.

Wirtschaftsstadtrat Günter Riegler: „Digitalisierung ist zu einem unerlässlichen Faktor für eine funktionierende Wirtschaft geworden. Ohne leistungsstarke Infrastrukturen kann sich ein Wirtschaftsstandort auch nicht mehr erfolgreich weiterentwickeln und durchsetzen. Umso erfreulicher ist es, dass mit dem neuen Magenta-Rechenzentrum ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung des Digitalisierungsstandorts Graz als innovative Stadt der Wirtschaft und der Wissenschaft gesetzt werden kann.“

Hocheffiziente digitale Infrastruktur für den steirischen Wirtschaftsstandort

Die Kühlung und die Versorgungsenergie für den Betrieb des Rechenzentrums sind zwei große Herausforderungen. Als Rechenzentrumbetreiber legt COOLtec Systems sein Hauptaugenmerk deshalb auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Für die Kühlung kommen wassergekühlte Systeme, sowie Klimaschränke mit indirekter freier Kühlung zum Einsatz. So werden eine höchstmögliche Anlageneffizienz und Betriebssicherheit erreicht.

Frauscher Consulting GmbH, einer der renommiertesten Rechenzentren-Sachverständigen Österreichs, begleitete das Projekt mit Konzeption, Projektsteuerung sowie der Sicherstellung der Einhaltung der Servicelevel Agreements. Die Qualitätssicherung wird durch die geplante Zertifizierung gemäß EN 50600 gewährleistet.

Bildmaterial unter https://t.at/rechenzentrum-graz

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