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3G-Abschaltung im Jahr 2024: Mehr 4G/LTE und 5G für ein besseres Kundenerlebnis

Anfang der 2000er Jahre hatte die dritte Mobilfunkgeneration 3G (UMTS/HSPA+) das mobile Internet-Zeitalter eingeläutet. Die für damalige Verhältnisse atemberaubende Technik wird inzwischen längst von neueren Generationen wie 4G/LTE bzw. dieser Tage 5G abgehängt und abgelöst. Im Netz von Magenta Telekom wurde deshalb die veraltete Technik 3G/UMTS nach 20 Jahren Dienstzeit in den wohlverdienten Ruhestand geschickt. Seit 1. Jänner 2024 wurde 3G/UMTS schrittweise an allen Netzstandorten abgebaut. Das freiwerdende 3G-Frequenzspektrum wird seither für moderne und zukunftsfähige Technologien wie 4G/LTE und 5G genutzt. Dadurch wurde das Magenta Netz für alle Kund:innen noch besser.

„Mit der Einführung von 3G war die Sternstunde von Smartphones, mobilen Apps und vernetzten Geräten angebrochen. Seither sind 20 Jahre vergangen, Endgeräte, Nutzungsverhalten und Anforderungen an mobile Netze haben sich verändert, das Datenwachstum nimmt kein Ende.  4G/LTE ist längst der neue Platzhirsch, während das noch schnellere 5G laufend ausgerollt wird“, erklärte Volker Libovsky, CTIO Magenta Telekom im Rahmen der anstehenden 3G-Abschaltung im Jahr 2022.

Mobilfunkfrequenzen sind nur eingeschränkt verfügbar. Jedes Frequenzband, das für die veraltete 3G-Technologie verwendet wird, kann daher nicht für das schnellere 4G/LTE oder 5G eingesetzt werden. Das hätte die Entwicklung zukunftsweisender Technologien, bei steigendem Bedarf, zurückgehalten. Nahezu die Hälfte neuer Magenta Internetkund:innen entschied sich bereits 2022 für Tarife mit 250 Mbit/s oder mehr. „Wir haben uns entschlossen, 3G im Jahr 2024 abzubauen, um die freiwerdenden Frequenzen für das zukunftsfähige 4G/LTE und 5G zu widmen. Auch Maschinennetze für Industrielösungen werden profitieren. Für unsere Mobilfunkkund:innen bedeutet das ein noch besseres Erlebnis beim Internetsurfen, Telefonieren und mehr Kapazität zu Spitzenzeiten“, so Libovsky 2022.

Internationaler Trend zur 3G-Abschaltung

3G-Netze wurden in vielen Ländern abgebaut, da die veraltete 3G-Technologie den stetig wachsenden Anforderungen nicht gerecht wird. Das ist ein internationales Phänomen, nachdem 4G/LTE Mainstream-Status erreicht hatte und 5G fortgeschritten verfügbar war. So haben etwa in Deutschland die Deutsche Telekom und Vodafone ihre 3G-Netze bereits 2021 abgeschaltet. Ende 2025 hat nun auch die Swisscom das 3G-Netz in der Schweiz außer Betrieb genommen.

LTE in allen Tarifen inkludiert

Die überwiegende Mehrheit der Magenta Kund:innen hat die 3G-Abschaltung 2024 nicht bemerkt und musste dabei nichts tun oder beachten. Das sind besonders jene Kund:innen, die bereits ein 4G/LTE- oder 5G-fähiges Endgerät nutzten. Sie surften damals bereits primär im 4G/LTE-Netz oder im 5G-Netz und telefonierten über 4G/LTE. Zudem war die Nutzung von LTE in allen bestehenden Tarifen inkludiert und ausgelieferte SIM-Karten seit 2005 4G/LTE-fähig.

Telefonie auch ohne 3G möglich

Kund:innen mit einem 3G-fähigen Endgerät ohne 4G/LTE- oder 5G-Unterstützung, können seit der 3G-Abschaltung ausschließlich das noch ältere 2G-Netz verwenden. Beim Telefonieren über 2G ist die Sprachqualität allerdings eingeschränkt und die Verbindungszeiten sind verzögert. Datendienste und Apps sind auf Anwendungen mit sehr geringen Ansprüchen an die Internet-Geschwindigkeit eingeschränkt. Der Versand reiner Textnachrichten ist weiterhin möglich, nicht jedoch der problemlose Empfang oder der Versand von vielen Bildern oder Videos. Das ist der sehr alten 2G-Technologie geschuldet.

Umstieg auf 4G/LTE oder 5G

Um alle Vorteile des Highspeed-Netzes genießen zu können ist der Umstieg auf ein modernes 5G-Smartphone empfohlen. Dies ist selbst dann sinnvoll, wenn man ausschließlich telefonieren möchte. Mit Voice-over-LTE (VoLTE), dem LTE-basierten High-Definition-Telefonie-Standard, profitieren Kunden von der besten Sprachqualität und schnellem Verbindungsaufbau. VoLTE ist für alle Magenta Kund:innen automatisch und ohne Zusatzkosten inkludiert. Bei manchen Smartphones muss VoLTE jedoch in den Geräte-Einstellungen eingeschaltet werden.

Milliarden-Investitionsprogramm für einen zukunftssicheren 5G- und Breitband-Ausbau

Magenta startete 2022 in eine vierjährige, österreichweite 5G- und Festnetz-Breitband-Offensive. Bis 2025 investierte das Unternehmen in Summe rund eine Milliarde Euro in den Netzausbau und stärkt so seine Position als führender Highspeed-Internet-Anbieter weiter.

Bei der 5G-Versorgung wurden große Fortschritte gemacht: Magenta betreibt per Ende 2025 etwa 7.100 Sendeanlagen mit LTE, rund 4.300 davon verfügen auch über 5G. Das entspricht einer Versorgung von 80 Prozent. Die Mobilfunkversorgung mit LTE liegt bei 98,6 Prozent der Bevölkerung in Österreich.

Gibt es schon Pläne für 6G?

Eine Markteinführung vor 2030 ist nicht realistisch. Aktuell werden noch nicht einmal die technischen Möglichkeiten von 5G voll ausgeschöpft. Rund um 6G finden aber bereits seit Längerem umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte statt. Die Deutsche Telekom betreibt ein eigenes 6G-Projekt unter dem Titel „6G-Take Off“.

Weitere Information unter: www.magenta.at/3g

Bildmaterial: https://flic.kr/s/aHBqjzJD7Y

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