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Jedes vierte Startup sieht seine IT nicht ausreichend für die Zukunft gerüstet

Startups denken pragmatisch und dennoch fehlt vielen die Zuversicht. Eine aktuelle Studie im Auftrag von Magenta Telekom zeigt: Während 82 Prozent aller befragten Unternehmen ihre IT-Infrastruktur als gut oder sehr gut für die kommenden zwölf Monate einschätzen, fühlt sich jedes vierte Startup nicht ausreichend vorbereitet. Die Unsicherheit ist damit in jungen Unternehmen deutlich stärker ausgeprägt als im Gesamtmarkt. „Startups müssen schnell skalieren, können sich aber keine Unsicherheit in der IT leisten. Dass jedes vierte Unternehmen hier nicht zuversichtlich ist, ist ein klares Warnsignal“, betont Werner Kraus, COO bei Magenta Telekom.

Pragmatisch – aber mit Sorge in die Zukunft

In der Gründungsphase verfolgen Startups eine klare Logik: Es muss sicher, bezahlbar und zuverlässig laufen. Skalierung und Integration sind zwar wichtige Zukunftsthemen, stehen jedoch noch nicht im Zentrum der Entscheidungen.

Die Prioritäten sind eindeutig:

  1. Absichern (Security)
  2. Kosten im Griff behalten
  3. Stabil und einfach betreiben.


Erst danach geht es um Optimierung und Wachstum.

Trotz dieser klaren Herangehensweise fehlt es vielen Jungunternehmen an Zuversicht in die eigene IT-Basis. 25 Prozent geben an, nicht gut für die kommenden zwölf Monate gerüstet zu sein. Je größer das Unternehmen, desto höher hingegen das Vertrauen. Ein Hinweis darauf, dass gewachsene Strukturen und professionelle IT-Partnerschaften Stabilität schaffen.

Sicherheit vor Budget bei IT – aber größte Herausforderung zugleich

Für Startups hat Sicherheit einen besonders hohen Stellenwert: 62 Prozent nennen Sicherheit und Datenschutz als eines der wichtigsten IT-bezogenen Kriterien in der Gründungsphase, noch vor Kosten (60 Prozent) und Ausfallsicherheit (48 Prozent). Gleichzeitig stellen Sicherheits- und Datenschutzfragen mit 42 Prozent die größte konkrete IT-Herausforderung dar, vor begrenztem Budget (34 Prozent) und der Planung der IT-Infrastruktur (33 Prozent). Auch Supportverfügbarkeit (33 Prozent) und die Wahl des geeigneten Providers (32 Prozent) beschäftigen Gründer:innen intensiv. Damit zeigt sich ein klares Spannungsfeld: Sicherheit hat Top-Priorität, wird jedoch oft nicht als externe Kompetenz aktiv eingefordert.

Einfache Umsetzung wichtiger als Beratung

Bei der Auswahl eines Telekommunikationsanbieters legen Startups vor allem Wert auf eine einfache und schnelle Umsetzung, gute Netzabdeckung sowie Flexibilität und Skalierbarkeit. Beratungs- und Sicherheitsleistungen werden hingegen deutlich seltener explizit erwartet. Gerade in der frühen Phase liegt der Fokus auf Tempo und Kosteneffizienz. Wenn gleich Sicherheit als größte Herausforderung genannt wird, zeigt sich: Die Lösung könnte näher liegen als gedacht. Wer Infrastruktur, Security, Ausfallschutz und Support integriert aus einer Hand bezieht, reduziert Komplexität und gewinnt Zeit für das Kerngeschäft.

Support als unterschätzter Erfolgsfaktor

Ein Viertel der Startups nennt die Verfügbarkeit von Support als relevante Herausforderung in der Gründungsphase. Ausfallsicherheit zählt für fast jedes zweite junge Unternehmen zu den wichtigsten Kriterien. „Gründerinnen und Gründer stehen unter enormem Druck. In dieser Phase braucht es Lösungen, die einfach funktionieren und Partner, die erreichbar sind, wenn es darauf ankommt“, so Kraus. „Eine stabile, sichere Basis aus Connectivity, Security und persönlichem Support kann gerade für junge Unternehmen den entscheidenden Unterschied machen.“

IT-Basis als Überlebensfaktor

Die Ergebnisse machen deutlich: Startups wollen keine überdimensionierten Enterprise-Strukturen. Sie brauchen eine verlässliche, sichere und unkompliziert umsetzbare IT-Basis. Wenn jedoch jedes vierte Jungunternehmen Zweifel an der eigenen IT-Readiness hat, wird klar, wie wichtig starke Partner sind, die Infrastruktur, Sicherheit und Service ganzheitlich denken, von der ersten Einrichtung bis in die Wachstumsphase. Denn wer sich in der Gründungsphase auf einen integrierten Telekom-Komplettanbieter stützt, kann Risiken minimieren, Ressourcen bündeln und sich auf das Wesentliche konzentrieren: die Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells.

Zur Umfragemethode

Zwischen 11. November 2025 und 14. Jänner 2026 hat marketmind im Auftrag von Magenta Telekom 800 Haupt- oder Mitentscheider:innen in Bezug auf Telekommunikationsanschaffungen in Unternehmen repräsentativ für Österreich befragt. Dabei wurde, nach Region quotiert und zwischen Kleinst- (1 – 9 Mitarbeiter:innen), Kleinunternehmen (10 – 29 Mitarbeiter:innen) und mittelständischen- bis Großunternehmen (30 – 250 Mitarbeiter:innen) unterschieden.

Bildmaterial: Flickr

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