- Umsatz sinkt im ersten Quartal um 1,1 % auf 363 Mio. Euro
- Bereinigtes EBITDA AL bei 134 Mio. Euro (-4,3 %)
- Plus 1,2 % beim Mobilfunk: 6,6 Mio. SIM-Karten
- Minus 2 % beim Internet: rund 1,1 Mio. Kund:innen
Nach einem schwierigen ersten Quartal verzeichnet Magenta Telekom einen leichten Rückgang bei Umsatz und Ergebnis. Der Umsatz sank in den ersten drei Monaten des Jahres um 1,1 Prozent auf 363 Mio. Euro, das EBITDA AL ging um 4,3 Prozent auf 134 Mio. Euro zurück. Das herausfordernde Marktumfeld zeigt sich insbesondere im Internetgeschäft mit einem Minus von 2 Prozent, während der Mobilfunkbereich mit einem leichten Plus von 1,2 Prozent stabil bleibt.
Die aktuellen Zahlen verdeutlichen den wachsenden Druck auf die Telekommunikationsbranche. Magenta CEO Thomas Kicker sieht die Profitabilität der Branche zunehmend unter Druck: „Der Bedarf an leistungsfähiger digitaler Infrastruktur wächst rasant, gleichzeitig stehen wir vor enormen Investitionskosten. Die öffentliche Debatte reduziert den Markt zunehmend auf den niedrigsten Preis – ohne den tatsächlichen Wert und die Kosten moderner Netzinfrastruktur ausreichend zu berücksichtigen.“
Magenta Telekom hat in den vergangenen zehn Jahren mehr als 2,5 Milliarden Euro in die digitale Infrastruktur investiert und damit eine wesentliche Grundlage für Österreichs digitale Zukunft geschaffen. Kicker betont: „Um diesen Weg konsequent fortsetzen zu können, braucht es politische und regulatorische Rahmenbedingungen, die private Investitionen erleichtern, Innovation fördern und den Wirtschaftsstandort nachhaltig stärken.“
Auch CFO Aleksander Bek sieht akuten Handlungsbedarf: „Mit der zunehmenden Verbreitung von Künstlicher Intelligenz wird der Bedarf an digitalen Kapazitäten massiv steigen. Investitionen in Glasfaserausbau, Data Center und souveräne europäische Cloudsysteme müssen jetzt rasch ermöglicht werden. Dafür braucht es einen attraktiveren Investitionsstandort mit weniger Bürokratie, schnelleren Verfahren und mehr Rechtssicherheit – andernfalls gerät nicht nur die digitale Wettbewerbsfähigkeit Österreichs unter Druck, sondern das Land droht auch international weiter zurückzufallen.“
