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Halbjahresbilanz: Magenta erhöht Investitionen trotz leichtem Umsatzrückgang

Der anhaltende Druck auf den Digitalstandort Österreich spiegelt sich auch im Halbjahresergebnis von Magenta Telekom wider. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres verzeichnete das Unternehmen einen leichten Rückgang des operativen Geschäfts. Magenta erwirtschaftet ein EBITDA AL von 274 Mio. Euro
(-2,9 %) bei einem Umsatz von 726 Mio. Euro (-1,5 %). Während das Internetgeschäft mit einem Minus von 2 % weiter unter Druck ist, bleibt der Mobilfunkbereich mit einem leichten Plus von 1,1 % stabil.

Österreich im KI-Spitzenfeld – Infrastrukturinvestitionen stärken den Wirtschaftsstandort

Leistungsfähige digitale Infrastruktur ist eine zentrale Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Als einziger europäischer Telekom-Gesamtanbieter in Österreich investiert Magenta Telekom konsequent in den Ausbau von 5G, Glasfaser sowie die Modernisierung der bestehenden Netzinfrastruktur. Im ersten Halbjahr beliefen sich die Investitionen auf 137 Mio. Euro – ein Plus von 1,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Wie stark Investitionen in moderne Netze die digitale Wettbewerbsfähigkeit stärken, zeigt der aktuelle Digital Decade Report der Europäischen Kommission: Mit einer KI-Adoptionsrate von knapp 30 % liegt Österreich rund zehn Prozentpunkte über dem EU-Durchschnitt. Bei Großunternehmen erreicht die KI-Nutzung bereits 68 % und zählt damit zu den höchsten Werten in Europa. Investitionen in digitale Infrastruktur schaffen somit die Grundlage für Innovation, Produktivität und die erfolgreiche Nutzung von Künstlicher Intelligenz in Wirtschaft und Gesellschaft.

Magenta will Österreich zu Top-Standort für KI-Unternehmen machen

Um künftige Investitionen in den Standort abzusichern, sieht CEO Thomas Kicker dringenden Handlungsbedarf: „Investitionen in den Standort lohnen sich – jeder Euro, den wir jetzt in die Digitalisierung stecken, fließt achtfach zurück. Jetzt müssen Investitionsanreize erfolgen und unserer Branche die Daumenschrauben abgenommen werden. Die Einholung der Genehmigungen für den Ausbau unserer Netzinfrastruktur ist aktuell langwieriger als die eigentlichen Umsetzungsarbeiten. Zudem sind internationale Investoren immer stärker verunsichert, weil politische und regulatorische Signale zur Steigerung der Rechtssicherheit fehlen.“

CFO Aleksander Bek unterstreicht das Bekenntnis zum Standort Österreich: „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren mehr als 2,5 Milliarden Euro in die digitale Infrastruktur investiert. Als Magenta wollen wir Unternehmen und Menschen dabei unterstützen, das Potenzial von KI zu nutzen und Österreichs digitale Zukunft aktiv mitgestalten.“

Magenta bleibt Highspeed-Leader und erste Wahl für KI-Anwendungen

Auch im ersten Halbjahr 2026 konnte sich Magenta in relevanten Netztests wie Ookla und Connect durchsetzen. Erst vor kurzem bestätigte der neue P3 Mobile Benchmark 2026 die klare Führung von Magenta und bezeichnete den Anbieter als die erste Wahl für KI-Anwendungen.

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