• 82 Prozent der österreichischen Unternehmen halten Datensouveränität für wichtig, aber nur 31 Prozent haben interne Richtlinien dazu
  • 64 Prozent achten bei der Cloud-Anbieterwahl auf den Speicherort, aber nur 49 Prozent wissen, wo ihre Unternehmensdaten gespeichert sind
  • 48 Prozent fühlen sich gut auf größere Cyberangriffe vorbereitet, aber nur 18 Prozent haben einen regelmäßig getesteten Notfallplan

KI prägt die Zukunft, Cybersecurity bleibt Top-Priorität
Künstliche Intelligenz, Cybersecurity und Cloud-Transformation zählen zu den Technologien, die österreichische Unternehmen in den kommenden Jahren am stärksten verändern werden. Das zeigt eine aktuelle Businessstudie von Magenta: Für 60 Prozent ist KI dabei der wichtigste Veränderungstreiber. Im digitalen Tagesgeschäft steht jedoch Cybersecurity an erster Stelle: 34 Prozent nennen sie als wichtigstes Digitalisierungsthema, gefolgt von KI. Mit der Unternehmensgröße gewinnt die Bedeutung nahezu aller Zukunftstechnologien. Während mittlere und große Unternehmen besonders häufig Cybersecurity priorisieren, ist KI für kleinere Betriebe öfter das wichtigste Digitalisierungsthema.

Cloud-Dienste sind in den Unternehmen angekommen
61 Prozent nutzen bereits Cloud-Lösungen. Am häufigsten kommen sie für Datenmanagement (62 Prozent), Kommunikation (52 Prozent) und IT-Infrastruktur (49 Prozent) zum Einsatz. Fast die Hälfte der Nutzer:innen setzt primär auf Public-Cloud-Lösungen, rund ein Viertel auf Private Cloud-Lösungen und etwa jedes fünfte Unternehmen auf Hybrid-Cloud-Modelle. Mit der Unternehmensgröße steigen sowohl die Verbreitung von Cloud-Diensten als auch der Anteil der IT-Systeme, die in der Cloud betrieben werden. „Digitalisierung und Datensouveränität gehören immer stärker zusammen. Unternehmen wollen die Chance von KI und Cloud-Lösungen nutzen, gleichzeitig aber die Kontrolle über ihre Daten behalten. Transparenz, Sicherheit und die Möglichkeit, über die Verwendung der eigenen Daten zu bestimmen, werden zu zentralen Anforderungen an digitale Lösungen und Cloud-Anbieter“, sagt Werner Kraus, CCO Business bei Magenta Telekom.

Datensouveränität wichtig, konkrete Vorkehrungen fehlen oft noch
Datensouveränität ist eine wichtige Grundlage für Vertrauen und digitale Selbstbestimmung. Für Österreichs Unternehmen bedeutet sie vor allem Kontrolle, Datenhoheit und Selbstbestimmung über die Daten. Datensouveränität ist für die große Mehrheit (82 Prozent) sehr wichtig oder wichtig und wird künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Trotz dieser hohen Relevanz besteht Aufholbedarf bei internen Richtlinien: „Datensouveränität wird für Unternehmen immer wichtiger, die konkreten Vorkehrungen halten aber oft noch nicht Schritt: So achten 64 Prozent der heimischen Betriebe bei der Wahl ihres Cloud-Anbieters auf den Speicherort der Daten – doch nur 49 Prozent wissen, wo ihre Unternehmensdaten tatsächlich gespeichert sind. Auch bei der Vorbereitung auf Cyberangriffe zeigt sich eine Lücke: 48 Prozent fühlen sich gut auf größere Angriffe vorbereitet, aber nur 18 Prozent haben einen regelmäßig getesteten Notfallplan; 42 Prozent verfügen über gar keinen. Österreichs Unternehmen sind auf einem guten Weg, doch es bleibt noch einiges zu tun. Magenta unterstützt sie dabei, ihre digitale Infrastruktur sicher und zukunftsfähig aufzustellen“, so Kraus abschließend.

Zur Umfragemethode
Zwischen 1. April und 30. Juni 2026 hat marketmind im Auftrag von Magenta Telekom 800 Haupt- oder Mitentscheider:innen in Bezug auf Telekommunikationsanschaffungen in Unternehmen repräsentativ für Österreich befragt. Dabei wurde, nach Region quotiert und zwischen Kleinst- (1 bis 9 Mitarbeiter:innen), Kleinunternehmen (10 bis 29 Mitarbeiter:innen) und mittelständischen- bis Großunternehmen (30 bis 250 Mitarbeiter:innen) unterschieden.

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