• Magenta bringt Highspeed-Internet ins Karwendeltal
  • Gramai Alm, Gern Alm und Falzturnalm surfen mit Lichtgeschwindigkeit
  • Digitalisierung stärkt Tourismus, Landwirtschaft und regionale Wertschöpfung

Mit dem Projekt „Fiber to the Alm“ setzt Magenta gemeinsam mit dem Land Tirol ein starkes Zeichen für die Digitalisierung des ländlichen Raums. Drei Almen im Tiroler Karwendeltal werden ab sofort mit modernster Glasfasertechnologie versorgt. Davon profitieren sowohl Almwirte als auch Gäste: Schnelles und stabiles Internet schafft neue Möglichkeiten für Tourismus, Kommunikation und wirtschaftliche Entwicklung – mitten in den Tiroler Bergen.

Digitale Vernetzung auf höchstem Niveau

Mit dem Glasfaserausbau werden die Almen bei Pertisau fit für die digitale Zukunft. Für Alm-Gasthaus Betreiber Hans Jörg Kostenzer ein wichtiger Schritt: „Eine stabile Internetverbindung ist heute auch auf der Alm unverzichtbar – sei es für Reservierungen, digitale Bezahlmöglichkeiten oder die Kommunikation mit Gästen und Lieferanten. Dazu kommt, dass viele Übernachtungsgäste auch auf der Alm Filme streamen oder Internet surfen wollen. Der Glasfaseranschluss erleichtert unseren Arbeitsalltag enorm und macht den Betrieb langfristig zukunftssicher.“

Landeshauptmann Mattle: „Digitalisierung bringt Chancengleichheit für den ländlichen Raum“

Landeshauptmann Anton Mattle betont die Bedeutung moderner Infrastruktur für Tirols Regionen: „Durch den Ausbau digitaler Infrastruktur und schnellem Internet schaffen wir Chancengleichheit zwischen Städten und ländlichen Gebieten. Es darf keinen Unterschied machen, ob ein Arbeitsplatz in Innsbruck oder am Achensee liegt – mit einem Anschluss an schnelles Internet steht einem in jeder Gemeinde Tirols die ganze Welt offen. Wir werden nicht jede Alm mit Glasfaser ausbauen, die Initiative Fiber to the Alm zeigt aber erfolgreich, was durch den Glasfaserausbau alles möglich wird und welche Chancen sich eröffnen.“

Magenta: Glasfaser bis in alpine Regionen

Magenta Geschäftsführerin Anja Tretbar-Bustorf unterstreicht die Bedeutung des Projekts für den weiteren Ausbau digitaler Infrastruktur: „Mit Fiber to the Alm zeigen wir, dass modernste Glasfasertechnologie auch in alpinen Regionen möglich ist. Magenta ist mit 1,7 Millionen Gigabit-Anschlüssen bereits heute Österreichs Highspeed-Leader. Mit dem weiteren Glasfaserausbau sichern wir diesen digitalen Vorsprung nachhaltig – zugunsten der Menschen, Betriebe und Regionen in unserem Land.“

Das Schöne schonen: Digitalisierung und Naturschutz im Einklang

Dass Digitalisierung und Naturschutz kein Widerspruch sind, zeigt die Umsetzung im Karwendeltal eindrucksvoll: Bei der fast zwölf Kilometer langen Glasfaseranbindung der Gramai Alm, der Gern Alm und der Falzturnalm wurde besonderes Augenmerk auf Natur- und Tierschutz gelegt. Die Bauarbeiten erfolgten bewusst außerhalb der sensiblen Zeitfenster von Hirschbrunft und Vogelbrut. So konnte die einzigartige Landschaft des Karwendels bestmöglich geschützt werden.

Bildmaterial: Flickr